Begegnungsfest in der Stadthalle Rüthen

Bei einem Begegnungsfet am 17. Oktober stand ein solidarsiches Miteinander von Flüchtlingen, der Bevölkerung und Menschen aus der Region im Vordergrund. Bei einem freundlichen Miteinander in friedlicher, aufgeschlossener Atmosphäre war für die Beköstigung der Gäste gesorgt, Erfahrungsberichte der Flüchtlinge ließen deren Geschichte lebendig werden. Zwei Geflüchtete, von denen einer eine Zeit in Rüthen war und die nun beide in Belecke leben, erzählten, was sie erlebt und erlitten haben.

Ausgerichtet wurde das Begegnungsfest von der BUNDjugend Soest, die Jugendlichen in dem Organisationsteam haben dabei auch Unterstützung von dem Arbeitskreis Asyl und einigen Erwachsenen. Die Stadt Rüthen stellte die Halle und Technik zur Verfügung, die Katholische Kirche hatte bei einem Brief an die Erzdiözese zur Bitte um Gelder aus deren Flüchtlingsfonds mitgeholfen.

Trotz aller Unterstützung gab es viel zu organisieren. Neben Flüchtlingen aus der ZUE in Rüthen waren auch Asylsuchende aus aus Region wie dem Heidberg, Kallenhardt, Belecke und Niederbergheim eingeladen. Dass diese alle kommen durften, ist ein bürokratischer Prozess, erläuterte Felix Becker notwendige Gespräche und Genehmigungen der Einrichtungsleitung und der Bezirksregierung. Dabei bleibt der junge Rüthener zuversichtlich. Kraft gibt ihm vielleicht auch seine Leebnserfahrung. Trotz seiner noch jungen Jahre hat er schon viel erlebt und sich zu dem Thema Asyl engagiert. Nach der Schule war er sieben Jahre aus Rüthen weg, hat beispielsweise in Indien gesehen, wie es um Probleme in der Welt bestellt ist. Als er nun im Frühjahr zurück in die Bergstadt kam, war es ihm wichtig, sich einzubringen.
 

  • Lokales4u - Begegnungsfest Rüthen
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Rüthen Extrastark
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