Kirchenmauer Renovierung Kallenhardt

Schon seit Jahren beobachteten die Einheimischen den Zerfall der Mauer und des Holzgeländers um den Platz an der St. Clemenskirche. Schon seit 2008 planten Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat eine Restaurierung. Sie zogen Erkundungen ein über ein eventuelles Förderprogramm ein und informierten das Erzbischöfliche Generalvikariat über die Notwendigkeit der Reparatur. Nach vielen Vorbereitungen, Gesprächen, Einholung von Angeboten, Abklärung der Wichtigkeit des Vorhabens und der erforderlichen Maßnahmen kam im Sommer die Genehmigung zur Ausführung. Sanierung der Kirchenmauer und gleichzeitig Schaffung eines barrierefreien Zugangs zur Kirche konnten in Angriff genommen werden. Josef Schmitz, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, Architekt Johannes Jung und Pastor Bernd Götze informierten jetzt über den Stand der Dinge. Im Zuge der Maßnahme wird auch das rechts vom Haupteingang stehende Missions- und Friedhofskreuz ebenfalls überholt. Mit Johannes Jung aus Warstein, Architekt und Dipl. Ing. (FH) konnte ein Kenner der Materie beauftragt werden, der für die ordentliche Ausführung der Arbeiten verantwortlich zeichnet. Drei Firmen wurden mit der Ausführung beauftragt, eine erneuert den Treppenaufgang und die Mauer, die zweite den Zugang über eine Rampe per Rollstuhl und die dritte wird ein neues Stahlgeländer bauen. Das Mauerwerk wird neu verfugt und eine Betondecke aufgebracht. Die Rampe führt von dem mittleren Podest hinter dem Kreuz her zur Kirchentür. Sie hat eine Steigung von 6%, alle sechs Meter ist ein 6 Meter langes Podest vorgeschrieben. Die 150 Meter lange Mauer wird auf einer Höhe von zwei Metern saniert. Auf die Betonschicht kommt dann rundum das neue Geländer, um einem Absturz vorzubeugen. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 235000 Euro, den Großteil übernimmt auf Grund der Notwendigkeit das Generalvikariat. Auf die Kirchengemeinde kommt ein Restbetrag von 75000 Euro zu, der schwer zu stemmen ist. Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat bitten daher um großzügige Unterstützung der der Gläubigen und Gemeindemitglieder. Josef Schmitz vom Kirchenvorstand erteilt gern hierzu nähere Auskunft. Spielt das Wetter mit, ist die Maßnahme spätestens Weihnachten abgeschlossen. Den Winterdienst, der sich nicht mehr nur auf die Treppen beschränkt sondern auch den neuen Auffahrweg einschließt übernimmt die Kirchengemeinde. Auch hier sind freiwillige Helfer vor allem bei starken Schneefällen gern gesehen.

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