Musikalischer Frühschoppen ein großer Erfolg

Viele Freunde der volkstümlichen Blasmusik waren wieder zum Egerländer Frühschoppen der Blas- und Tanzorchesters nach Kallenhardt gekommen. Vorsitzender Ludger Teipel freute sich in seiner Begrüßung über die volle Halle und begrüßte besonders die Honoren des Ortes sowie Abordnungen befreundeter Vereine. Die Schützen aus Hildfeld waren sogar stilecht im Bayeroutfit mit Lederhosen und Dirndl erschienen und hatten wie alle anderen Besucher viel Spaß an der Musik und der lockeren Geselligkeit.

Nachdem das Jugendorchester den Frühschoppen mit dem „Jäger aus Kurpfalz“ dem beschaulichen „Wenn Opa erzählt von zu Haus“ eröffnet hatte, war der erste Teil des Gesamtorchesters wieder konzertant geprägt. Auf Antonin Zvaceks Konzertmarsch „Regimentsparade“ folgte die „Sorgenbrecher“-Polka, die sich stilistisch in die Nachfolge Ernst Moschs einreihte. Frank Mestrinis schnelle Polka „Froh und munter“ war geprägt von den ihm typischen Trompetensignalen, ehe es harmonisch „unterm Kirschbaum“ weiterging. Mal bedächtig, mal fröhlich hatten die Hörner ein schönes Nebensolo in diesem Stück. Voller Tatendrang nahm das Orchester das Publikum danach mit auf „Ferienfahrt“, danach legte Dirigent Holger Aust mit „Die flotte Lotte“ eine beschwingte Polka auf. Toni scholls „Antonia“ reihte sich das Genre der fröhlichen Unterhaltungsmusik ein, in „Schöne Ferienzeit“ ging es danach eher konzertant weiter. Die erste Hälfte beendete der „Favoriten-Marsch“, in dem die strahlenden Trompeten schnell und energisch das freudige Thema dominierten.

Nach einer Pause ging es dann ungezwungen mit Märschen, Polkas und Walzern weiter. Gerne durfte auch mal das Publikum dirigieren und zu späterer Stunde zeigte sich die Freundschaft zu den Rüthener Jungschützen, als das BTO den Schützen-Schlager grün-weiss-rot spielte und Jungschützen-Vorstandsmitglied Sebastian Lips dazu sang.

Für das leibliche Wohl gab es mittags einen deftigen Imbiss, am nachmittag öffnete die Cafeteria mit leckeren Kuchen und Torten.

  • Die Halle war voll, was will man mehr?
Quelle Autor
Rüthen Extrastark
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