Rüthener Bürgerenergie eG blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

 

Auf der Generalversammlung der „Rüthener Bürgerenergie eG“, die diesmal in Kneblinghausen stattfand, bestätigte sich die gute und solide Situation der Genossenschaft. Die Dividende von 5 % kann sich in diesen Zeiten mehr als nur sehen lassen.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Josef Schrewe ging es erfreulich mit den Zahlen weiter, als erstes wurden die Umsatzerlöse präsentiert. Waren rund 164 TE geplant, hatte die Solaranlage am Schawiggenknapp gut 191 TE gebracht, was nicht nur eine Mehrleistung von 17 % bedeutete, sondern auch das Ergebnis des Vorjahres von 183 TE übertraf. Besonders die Sommermonate hatten zu dem guten Ergebnis beigetragen, so wurden statt der geplanten 1,393 Millionen Kilowattsunden in 2015 erfreuliche 1,584 Millionen Kilowattstunden produziert. Die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haben sich auf unter eine Million Euro reduziert, die gute Ertragslage machte es möglich, die Sondertilgungsmöglichkeiten weit auszuschöpfen. Nach 1.108 TE im Vorjahr stehen nun 986,26 TE Kredite in den Büchern. Rückstellungen wurden für Steuern und beispielsweise die Abschlussprüfung in Höhe von rund 12 TE gebildet.

Daraus resultierte ein Jahresüberschuss von 38 TE, nach Abzug der gesetzlichen und freiwilligen Rücklage (beispielsweise für Wartung, Reparatur und Rückbau) ergibt sich ein Bilanzgewinn von 23.500 Euro, der der Versammlung zum Beschluss vorgelegt wurde.

Zur Verwendung schlug der Vorstand vor, eine Dividende von 5% (statt der in der Wirtschaftlichkeitsberechnung geplanten 4%) auszuschütten. Die Versammlung stimmte nach der Vorstellung des Jahresabschlusses durch Josef Schrewe einstimmig den Zahlen zu und entlastete Vorstand und Aufsichtsrat. Über die Gewinnverwendung wurde beratschlagt.

Die Erhöhung der Ausschüttung von 4% auf 5% lasse sich angesichts der Überschusssteigerung gut vertreten, erklärte Karl-Heinz Bröckling. Eine noch höhere Ausschüttung oder weniger Dividende und mehr Sondertilgungen, die sich in der Zukunft gut auswirken, waren Überlegungen. Während der Kfz-Kredit der Genossenschaft in einer Laufzeit von zehn Jahren linear getilgt wird, bietet der Kredit der Sparkasse Sondertilgungsmöglichkeiten. Bisher hat die Genossenschaft rund 54 TE Rücklagen über dem Stammkapital gebildet. Diese Fakten berücksichtigten die Mitglieder und stimmten nahezu einstimmig für den Vorschlag einer Dividende von 5% und den Rest in der Genossenschaft zu belassen, was dem Vorstand Spielraum für Sondertilgungen gibt.

Zur Wahl stand Aufsichtsratsmitglied Friedhelm Thomas, der einstimmig im Amt bestätigt wurde. Im Laufe des Jahres hat sich die Zahl der Mitglieder von 138 auf 134 verändert, freigewordene Anteile wurden per Losverfahren unter den Genossen verteilt.

 

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